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  1. Chaos im Bundestag, Widerstand aus vielen Ländern: Das GKV-Sparpaket ist im selbsterzeugten Gegenwind der Koalition entstanden. Die schmale Konsensbasis von Union und SPD bleibt der Hemmschuh für die anstehenden Strukturreformen.
  2. Ohne ein betriebliches Eingliederungsmanagement anzubieten, können Mitarbeiter, die wiederholt lange krank sind, nicht entlassen werden.
  3. Für die einen historisch und unabdingbar, für die anderen mit heißer Nadel gestrickt und ein Hammer: Begleitet von scharfer Kritik auch aus der Ärzteschaft verabschiedet der Bundestag das GKV-Spargesetz von Nina Warken.
  4. Die Bundesregierung setzt im Gesundheitswesen den Rotstift an – auch niedergelassene Ärztinnen und Ärzte müssen Abstriche in Kauf nehmen. Die Ärzte Zeitung gibt einen Überblick, was sich für Praxen durch das GKV-Spargesetz ändert.
  5. Bei Hautkrebsscreening und Check-up setzt der Gesetzgeber mit dem GKV-Spargesetz teilweise den Rotstift an. Die Homöopathie auf Kasse streicht er komplett. Was sich zudem bei Zuzahlungen und der Förderung von Leitlinien ändert.
  6. Wichtige Bausteine des Beitragssatzstabilisierungsgesetzes im Überblick: Einnahmenorientierte Ausgabenpolitik, Kostendegressionsabschlag bei Nachzahlungen, Rabattausschreibungen für Patent-Wirkstoffe, Mengenanfällige Op nur mit Zweitmeinung, neuer Verbandmittelbegriff, Verordnungsausschluss für Cannabisblüten.
  7. Statt Wiedereingliederung direkt eine abgespeckte AU? Drei mögliche Stufen sieht das GKV-Spargesetz für eine Teilkrankschreibung vor. Was die Regelung bedeutet und wie sie sich aufs Krankengeld auswirkt.
  8. Das GKV-Sparpaket hat es in sich: Abgeschafft werden die meisten extrabudgetären Leistungen, TSVG- und Hygiene-Zuschläge und die Angemessenheitsprüfung in der Psychotherapie. Die HZV bekommt einen Deckel.
  9. Viel Unzufriedenheit, aber keine Blockade: Nach dem Bundestag winkt auch die Länderkammer das GKV-Spargesetz durch. In der Aussprache gibt sich Bayerns Ministerpräsident Markus Söder als Schmerzensmann.
  10. Die KV Baden-Württemberg hat einen neuen Online-Service für Leistungserbringer und Patienten eingerichtet.