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  1. Nicht nur Kassenärzte, sondern auch Privatärzte und Betriebsärzte sollen schon bald gegen COVID-19 impfen dürfen. Das sieht eine Änderung der Corona-Impfverordnung vor. Der Entwurf enthält auch Angaben zur Vergütung und Priorisierung.
  2. Die US-Regierung kümmert sich um die Impfstoffproduktion und nimmt dafür auch Eingriffe in die Privatwirtschaft in Kauf. Respekt.
  3. In Berlin gibt es jetzt eine Clearingstelle für Impf-Härtefälle. Eine Ärztin berichtet, wie sie zuvor vergeblich nach einer Anlaufstelle gesucht hatte – und von mangelhafter Informationspolitik.
  4. Verstirbt eine Patientin an einer verzögert erkannten Krebserkrankung, ist für die Bemessung des Schmerzensgeldes ihr Leidensweg maßgeblich, urteilt ein Oberlandesgericht. Dem Arzt ist das Leid nur eingeschränkt zurechenbar.
  5. Der Pharmariese Merck & Co blieb mit eigenen Impfprojekten gegen COVID-19 bislang glücklos. Nun hilft er bei der industriellen Produktion der Einmal-Vakzine von Janssen.
  6. Zwar verzeichnete die PKV-Branche 2020 insgesamt ein leichtes Minus. Die Debeka-Versicherungsgruppe ist nach eigener Aussage aber ansonsten gut durch das Pandemie-Jahr gekommen.
  7. Das Pandemiejahr 2020 hat der Terminservicestelle (TSS) in Thüringen viele Anruferfragen gebracht – und Terminabsagen. Trotzdem ist die Zahl der vermittelten Arzttermine nahezu konstant geblieben.
  8. Krankenkassen erstatten in Kürze Ausgleichszahlungen für das zweite Quartal 2020, kündigt die KV an.
  9. Betongold gilt als krisensicher. Doch unter Anlagegesichtspunkten gilt es, auch hier Marktentwicklungen zu beobachten und Chancen zur Gewinnmitnahme nicht verstreichen zu lassen.
  10. Auch Thüringen plant ein Pilotprojekt zur Corona-Impfung in den Praxen von Hausärzten. Ein Haken: Es interessieren sich mehr Ärzte für das Modellprojekt als teilnehmen können.