News

  1. Marie von Lilienfeld-Toal leitet das erste Institut für Diversitätsmedizin. Dort geht es um „kontextbewusste Medizin“, die den Menschen als Ganzes in den Blick nehmen will. Noch ist die Datenlage dünn, wie sie im Interview mit der Ärzte Zeitung berichtet.
  2. Das IQWiG will sich verstärkt für die Generierung guter Evidenz einsetzen, um den Weg für gute Studien zu ebnen. Auch das Thema Künstliche Intelligenz nimmt das Institut in den Blick.
  3. Müssen die Bürger mit 2,3 Milliarden Euro für die Maskenkäufe während der Corona-Pandemie zur Amtszeit von Ex-Minister Jens Spahn geradestehen? Dieses Risiko will sein Nachfolger Lauterbach vermeiden und setzt deshalb auf Transparenz.
  4. Die Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie im Eberswalder Werner-Forßmann-Klinikum überzeugt die Jury des PJ-Preises mit ihrem „vorbildlichen PJ-Konzept“ und gewinnt bundesweiten PJ-Preis.
  5. Das diesjährige Auswahlverfahren für die 75 via Landarztquote zu vergebenen Medizinstudienplätze ist abgeschlossen. 43 Prozent der erfolgreichen Bewerber waren zuvor in einem Gesundheitsberuf tätig.
  6. Rasche Hilfe gegen Lieferengpässe von Arzneien und eine Neujustierung der Verordnung für Medizinprodukte: Der EU-Parlamentarier und Arzt Dr. Peter Liese sagt, welche gesundheitspolitischen Themen Priorität haben.
  7. Die DGIM fordert vom G–BA, bei intensivmedizinischen Fragestellungen, die einer spezifischen Fachdisziplin zuzuordnen sind, müsse die Beratung durch einen Facharzt der zuständigen Disziplin erfolgen.
  8. Per Verordnung wird die RSV-Prophylaxe bei Neugeborenen und Säuglingen ab Herbst zur GKV-Leistung. Eine Extra-Vergütung ist nicht vorgesehen. Pädiater prophezeien, dass damit die Prophylaxe gegen die Wand fährt.
  9. Bei der Reform des ärztlichen Bereitschaftsdienstes will die KV Baden-Württemberg kaum einen Stein auf dem anderen lassen. Die Telemedizin wird im Projekt „ÄBD24+“ ein wichtiges Element sein.
  10. Das erste ASV-Team für chronisch-entzündliche Darmerkrankungen in Sachsen nimmt am Klinikum Chemnitz seine Arbeit auf. Grünes Licht gab es jetzt vom Landesausschuss.